VERORTUNG DES ICHS _HEIM(at): BERLIN/KOELN.de

Eröffnung: 30. März 2014, 11.30 Uhr

Dauer: 30. März bis 13. April 2014

Öffnungszeiten: Do-So, 16-20 Uhr

 

Vernissage -Matinee

Begrüßung: Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker

Lesung: Helga Franz liest aus ihrem Buch "Ästhetische Annäherungen an Erinnerungen, Band 2: Parallelen"

 

Idee und Organisation: Christiane Rath, Michael Baerens

 

Die  Verortung des eigenen Ichs, des künstlerischen Individuums, in seiner (selbstgewählten) Umgebung, im öffentlichen Raum, aber auch in seiner subjektiven Gedanken- und Ideenwelt, stellt das zentrale Thema dieses Projektes dar.
Die teilnehmenden  Künstler leben und arbeiten in Berlin und Köln, zwei Metropolen, die sowohl Gegensätzliches unterscheidet, als auch Ähnliches verbindet. So verfügen die Künstler über einen ähnlichen Erfahrungsrahmen, der in seiner jeweiligen städtebaulichen, regionalen und mentalen Ausprägung ausgelotet werden kann.
Die Thematik soll aber nicht auf die Auseinandersetzung mit dem urbanen Umfeld beschränkt verstanden werden. Das individuelle Erleben des öffentlichen Raums in der Großstadt, der subjektive Umgang mit den Schnittstellen von Privatheit und Öffentlichkeit, das Phänomen der post-­privacy und Befindlichkeiten des Individuums im (groß)städtischen Kontext können ebenso in die Arbeiten einfließen wie die Auseinandersetzung mit dem – immer noch – problematischen Begriff „Heimat“.

Acht Künstler des Kölner Kunstvereins 68elf e.V. arbeiten gemeinsam mit sieben Künstlern des Berliner Künstlervereins VBK zusammen an diesem Thema. Die Präsentation in Köln wird am 30. März 2014 um 11:30 Uhr in der Kunsthalle Lindenthal eröffnet. In Berlin findet der Gegenbesuch im Juni 2015 in den Räumen des VBK statt. Das Projekt wird dabei weiter entwickelt, die Exponate werden nicht dieselben sein.

Künstler:
68elf: Jo Albert. Michael Baerens. Peer Boehm. Hiltrud Gauf. Agii Gosse. Christiane Rath. Etienne Szabo. Wilda Wahnwitz.
VBK: Jutta Barth. Konrad Brockstedt. Barbara Czarnojahn. Helga Franz. Nele Probst. Sabine Schneider. Andrea Streit.


Video von Wilda Wahnwitz über die Vernissage von Verortung des Ichs: