Ausschreibungen


Wandel 3.0

 

Zum dritten Mal lädt der Kunstverein 68elf gemeinsam mit seinem Mitglied Odo Rumpf zu einem Landart-Projekt der besonderen Art ein.

Auf dem Kölner Atelier-Areal „Odonien“ sind Künstlerinnen und Künstler aus dem Kölner Umland eingeladen, sich dem Areal zu nähern, einzutauchen und dieses zu verändern. Im Rahmen dieses knapp einwöchigen Symposiums werden sie die Arbeiten unter Zugang der Öffentlichkeit erstellen, wobei die BesucherInnen eingeladen sind, diesen Wandel des urbanen Raumes mit eigenen Augen mit zu verfolgen. Neben der durch das Projekt hervorgerufenen Veränderung des Geländes selbst stehen hierbei ebenso die eigentlichen Schaffensprozesse der jeweiligen künstlerischen Arbeiten im Mittelpunkt. Diese werden am Ende in Form einer gemeinsamen Open-Air-Finissage präsentiert, in deren Zusammenhang den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geboten werden soll, den direkten Dialog mit dem Publikum zu suchen.

Der Kunstverein 68elf wird das ganze Projekt dokumentarisch verfolgen und nach Möglichkeit in Form eines Kataloges/Kapitels im Jahrbuch des Vereins und/oder einer digitalen Dokumentation veröffentlichen.

 

Das Thema:

Wandel findet statt im Spannungsfeld unterschiedlicher Polaritäten: Vergänglichkeit – Neubeginn, Veraltetes – Innovation, Natur – Technologie, Fortschritt – Stagnation, Langsamkeit – Beschleunigung, Wachstum – Schrumpfung… Gleichwohl erscheint der Wandel als die einzige Konstante innerhalb gesellschaftlicher, ökologischer, wirtschaftlicher oder auch urbaner Prozesse.

Wir wünschen uns Arbeiten, die nicht nur örtliche Veränderung bedeuten, sondern auch gesellschaftlichen, klimatischen und anderen Wandel reflektieren, aktuell, historisch, in geahnter Zukunft. Alles ist erlaubt, was sich Open Air verwirklichen lässt, auch interaktive Projekte.

 

Der Ort Odonien:

Am Rand der Kölner Innenstadt gelegen, zwischen Bahndämmen und Eisenbahnbrücken und in direkter Nachbarschaft zu zwei Bordellhochhäusern ist hier ein urbanes Reststück seit 2005 einer neuen Bestimmung zugeführt worden.

Atelierräume, Werkstätten, ein Biergarten und Partyräume, dazwischen Skulpturen des Künstlers und Gastgebers Odo Rumpf und ein schier endloses Lager aus alten, metallenen Industriebauteilen verteilt sich über das mehrere tausend Quadratmeter große Areal.

 

Daten/Zeit des Projektes:

Symposium: 19.09.2017. – 23.09.2016

Vernissage: 23.09.2017 von 14h bis 20h

Abbau: 24.09.2017

 

Rahmenbedingungen zur Bewerbung

Die KünstlerInnen sollen während der Symposiumwoche möglichst auf dem Gelände präsent sein. Für den Zeitraum der Vernissage besteht für alle Teilnehmer/innen eine Anwesenheitspflicht! Begründete Ausnahmen nach Rücksprache sind möglich, die anwesenden KünstlerInnen mit ihren Werken sind aber Kern der Finissage und der Dokumentation darüber.

Das Organisationsteam behält sich das Recht vor, den KünstlerInnen festgelegte Arbeitsplätze sowie Präsentationsorte während des Symposiums und der Finissage zuzuweisen. Hierbei wird versucht, den Bedürfnissen der jeweiligen KünstlerInnen und ihrer Arbeit gerecht zu werden.

Die Teilnehmenden sind für alle Kosten sowie die für ihre Projekte benötigten Materialien und Arbeitsgeräte selbst verantwortlich.

Die im Zeitraum des Symposiums genannten Arbeitszeiten, an denen die BesucherInnen die Künstlerinnen vor Ort antreffen können, sollten als verbindlich angesehen werden, da diese auch zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit an die Presse weitergegeben werden bzw. im Internet veröffentlicht werden.

Alle BewerberInnen sind aufgefordert, Ihre Bewerbung/Konzept bis zum 28.2. 17 in digitaler Form an folgende Adresse zu schicken: wildawahnwitz@aol.com

Die Bewerbung sollte folgende Punkte berücksichtigen:

- Foto/Porträt der KünstlerIn (Druckfähige Datei in Format JPG./300dpi)

- Kurzvita (max 1 DinA4 Seite)

- Entwurf und ein Kurztext zu Idee/ Konzept/ Werkbeschreibung / Künstlerische Aussage (maximal 1 DinA4-Seite)

- Schriftart/Größe: Word mit der Schrift 12 Times New Roman

- 1-2 Bilder einer Vergleichs-Arbeit/ eines Entwurfes (Format JPG./300dpi)

- Alle Dateien(Text/Bild) müssen ebenfalls einzeln in der Mail als Anhang beigefügt werden.

Es sollte mindestens ein Arbeitstag mit mindestens 2 Arbeitsstunden im Zeitfenster des Symposiums als verbindlich angegeben werden, dieser sollte mit Datum und möglicher Zeitangabe vermerkt sein.

In pressetauglicher Form müssen die Unterlagen digital vorliegen bis 15.5. 17

Der /Die KünstlerIn erklärt sich durch die Teilnahme damit einverstanden, dass diese Daten für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden können.

Bewerbungen, die dieser Norm nicht entsprechen, können leider nicht berücksichtigt werden und sind somit von der Teilnahme ausgeschlossen. Gleiches gilt für Bewerbungen in schriftlicher nichtdigitaler Form.

 

Infos zu Wandel 2.0 https://www.68elf.de/ausstellungen/2016/wandel-2-0/

Andrea Streit bei Wandel 2.0 https://vimeo.com/188947279

Christiane Rath bei Wandel 2.0 https://vimeo.com/192694903

Nele Probst bei Wandel 2.0 https://vimeo.com/189712016 

Infos zu Wandel 1.0: http://www.68elf.de/ausstellungen/2013/wandel/