BEWEGLICHE IDENTITÄTEN

 

DIESE AUSSTELLUNG WIRD BIS AUF WEITERES AUF SEPTEMBER 2020 VERSCHOBEN!

 

BEWEGLICHE IDENTITÄTEN

 Ein interdisziplinäres Kunstprojekt des Kunstvereins 68elf e.V.

 

Wir Menschen in den westlichen Zivilisationen haben in den letzten Jahrzehnten scheinbar alle Fesseln gängiger Traditionen und Konventionen abgeworfen und zelebrieren das Zeitalter der Postmoderne. Traditionelle Geschlechtsidentitäten scheinen sich verflüchtigt zu haben und anstelle der üblichen zwei Geschlechter entstehen immer mehr Kombinationsmöglichkeiten. Soziale Beziehungen sind nicht mehr auf Dauer angelegt und unterliegen einer ständigen Fluktuation. Auch unseren Beruf üben wir nicht mehr dauerhaft aus, sondern durchschreiten im Verlauf unseres Lebens unterschiedliche Tätigkeitsbereiche, wozu wir auch des öfteren unseren Lebensmittelpunkt wechseln.

 

Die Philosophie hat sich mit der Gehirnforschung verbündet und scheint dem ICH nun endgültig den Garaus gemacht zu haben, wie es die fernöstlichen Traditionen bereits seit zweieinhalb Jahrtausenden tun. So scheint die Identität bzw. das Selbst keine feststehende Realität sondern vielmehr ein dynamischer Prozess zu sein, dessen Entfaltung immer weniger Barrieren im Weg stehen.

 

Der Transhumanismus möchte die Evolution der menschlichen Spezies in die eigene Hand nehmen und die Möglichkeiten unserer Art grenzenlos erweitern durch die entsprechenden Schnittstellen zwischen Biologie und Technik.

 

Doch können wir unsere Identität nach eigenen Vorstellungen wirklich frei und beliebig kreieren, wenn doch die Gehirnforschung zu dem erschütternden Schluss gekommen ist, dass der freie Wille eine reine Illusion ist? Und wieviel Individualität verträgt eine Gemeinschaft, wenn wir Menschen uns doch auf der anderen Seite nach Gruppenzugehörigkeit sehnen und bereit sind, uns den Konventionen und Regeln unserer jeweiligen Bezugsgruppe anzupassen?

 

Der Kunstverein 68elf e.V. lädt Künstler der unterschiedlichsten Disziplinen ein, die verschiedenen Aspekte unserer beweglichen Identitäten mit den Mitteln der Kunst zu beleuchten in einer Stadt, die sich die Liebe zur Vielfalt auf die Fahne geschrieben hat.

 

 

MIT ARBEITEN VON : JARED BARTZ_TANJA CHIMES_SANMITRA FELIX_KLAUS FINDL_RENATE FRERICH_WITALIJ FRESE

AGII GOSSE_BRIGITTE HECK_SUSANNA HEIDER_CHRIS KARAWIDAS_LARS KÄKER_JÖRN KESEBERG_NORBERT LÜBKER 

STEFANIE MANHILLEN_KATJA PLOETZ_NORBERTO LUIS ROMERO_OTAKAR SKALA_SEONA SOMMER_SUSEBEE

WILDA WAHNWITZ_CARMEN WESTERMEIER

Kuration: S. Felix, K. Graf, C. Karawidas, L. Käker, J. Keseberg, K. Ploetz, susebee, J. Bahr, a. gosse

 

Idee: Lars Käker

 

 

IN EINER ZEIT, LANGE VOR CORONA, GEPLANT UND JETZT ABER BIS AUF WEITERES AUF SEPTEMBER 2020 VERSCHOBEN!

 

Vernissage:     Samstag 21.03.2020, 17:00–21:00 Uhr

Performance:  17:30 Uhr, Anbid Zaman, poetry and speaking

 

Laufzeit: 21.03. bis 04.04.2020

 

22.03.2020: 15:00 Uhr: Filmvorführung „Umgedreht- Asya Elmas“ von Ellen Rudnitzki

 

28.03.2020: Sonderprogramm Mülheimer Nacht

                       20:30 Uhr Performance: Tine Wille, „Traum vom Geruch der Bauklötze“

                       21.30 Uhr Performance: Tuong Phuong, „male/female“

 

Finissage: 04.04.2020, 17:00-20:00 Uhr

Öffnungszeiten:

  • Samstag             21.3.              17:00 - 21:00 Uhr
  • Sonntag              22.3.              14:00 - 17:00 Uhr
  • Freitag                27.3.              17:00 - 20:00 Uhr
  • Samstag             28.3.              20:00 - 24:00 Uhr
  • Sonntag              29.3.              14:00 - 17:00 Uhr
  • Freitag                03.4.              17:00 - 20:00 Uhr
  • Samstag             04.4.              17:00 - 20:00 Uhr

SOWIE DIE NEUE TERMINPLANUNG FÜR SEPTEMBER STEHT, INFORMIEREN WIR SIE ÜBER DIE DANN AKTUELLEN ZEITEN!

 

Ausstellungsort:

  • Kulturbunker Köln-Mühlheim e.V., Berliner Str. 20, 51063 Köln ---> ANFAHRT
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LEIDER NICHT MEHR GÜLTIG!

 

 

 

 

 

LEIDER NICHT MEHR GÜLTIG!

 

 

 

Inhalt & Gestaltung der Einladungskarte: 

Simon Hellweg und Lars Käker.

Foto: Otakar Skala.